10 erstaunliche Tatsachen über Hunde

Februar 2, 2019 Blog

Hunde zählen zu den beliebtesten Haustieren auf der ganzen Welt. Man nimmt an, dass heute rund 525 Millionen Hunde verstreut über den Erdball leben. Hier sind ein paar interessante Dinge, die Sie über Hunde vielleicht noch nicht wussten und Sie in Staunen versetzen werden.

  1. Hunde leben seit mindestens 14.400 Jahren mit dem Menschen zusammen – Wann und wo Hunde vom Menschen zuerst domestiziert wurden ist noch eine Debatte unter den Historikern. Es wird jedoch angenommen, dass Hunde einst selbst-domestizierte Wölfe waren, die von den menschlichen Siedlungen angezogen wurden. In Deutschland wurden die Überreste eines Menschen gefunden, an dessen Seite ein ein Hund begraben wurde. Der Fund wird auf rund 140 Jahre alt geschätzt. Doch auch in China wurden Überreste von Hunden gefunden, die auf rund 70 – 5.800 v. Chr. datiert wurden. In Utah, USA, befindet sich ein 110 Jahre altes Hundegrab. Die erste identifizierte Hunderasse wird auf 90 v. Chr. datiert und war vermutlich eine Art Windhund, der zum jagen mit eingesetzt wurde.
  2. Hund wurden in der gesamten Geschichte verehrt – Wenn im alten Ägypten ein Hund starb, liessen ihn die Halter, sofern sie es sich leisten konnten, mumifiziert und in der Familiengrabstätte beigesetzt. Die Besitzer rasierten sich auch beim Tod eines Hundes die Augenbrauen als Zeichen ihrer Trauer, was allgemein Brauch bei Tod eines Familienmitglieds war. Im alten China glaubte man, dass Hunde ein Geschenk vom Himmel sind. Ihr Blut wurde als so heilig angesehen, dass damit Eide und Allianzen besiegelt wurden. In Amerika hielten die Mayas Hunde als Haustiere und glaubten, dass sie mit Göttern in Verbindung standen. Es war besagt, dass Hunde die Seelen von Toten über das Wasser namens Xibalba ins Jenseits begleiteten und dort den Toten durch die vielen Herausforderungen halfen, die die Götter von Xibalba auferlegt haben, um ins Paradies zu gelangen.
  3. Das Gesicht eines Hundes kann seine Lebensspanne vorhersagen – Hunderassen mit scharf zulaufenden Köpfen leben angeblich länger als Hunde mit flachen Gesichtern, wie beispielsweise Bulldoggen. Wenn bei der Zucht mehr auf ein flaches Gesicht hinausgearbeitet wird, kann das mit schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen, einschliesslich Augen- und Atemprobleme sowie gut mit Hitze umzugehen. Je länger die Nase eines Hundes ist, desto besser kann er sich bei Hitze innerlich abkühlen.
  4. Bestimmte Lebensmittel für Menschen können für Hunde giftig sein – Hunde werden im Allgemeinen umgangssprachlich gerne als ‚Müllschlucker‘ bezeichnet, weil sie wortwörtlich alles fressen, vor allem Reste von menschlichem Essen. Bestimmte Lebensmittel sind allerdings selbst in kleinen Mengen für Hunde giftig und sollten Hunde unter keinen Umständen gegeben werden. Trauben und Rosinen enthalten einen Stoff, der bei Hunden Nierenversagen auslöst. Macadamias können das Nervensystem von Hunden schädigen, während Zwiebeln und Knoblauch rote Blutzellen bei Hunden schädigen. Ebenfalls können Schokolade, Avocado, Alkohol und alles koffeinhaltige tödlich für Hunde sein.
  5. Hunde riechen 100 – 1000 Mal besser als Menschen – Stellen wir uns das anhand eines Beispiels ein wenig anschaulicher vor: Menschen riechen beispielsweise einen Teelöffel Zucker in einer Tasse Kaffee, Hunde können einen Teelöffel Zucker in zwei grossen Schwimmbecken wie für die olympischen Spiele riechen. Berichten zufolge haben Hunde Leichen unter Wasser und natürliche Gasvorkommen 12m unter der Erde aufspüren können. Sie können sogar Krebs bei Menschen förmlich riechen.
  6. Hunde können Ihre Gedanken lesen – Naja, zugegebenermassen nicht ganz, jedoch sind Hunde extrem begabt Körpersprache zu verstehen. Hierzu gab es beispielsweise eine Studie. Ein Leckerchen wurde dabei unter einem von zwei Eimern versteckt und ein Mensch stand dabei, um mit Zeichen einen Hinweis darauf zu geben, unter welchem Eimer sich das Leckerchen befindet. Hunde hatten keinerlei Probleme die Hinweise direkt zu verstehen und sofort das Leckerchen unter dem richtigen Eimer zu finden. Als Vergleich wiederholte man den Test im Rahmen der Studie mit Schimpansen und dreijährigen Kindern. Diese hatten erheblich mehr Probleme und mussten erst Lernen, was die Zeichen der Körpersprache bedeuten, was die Hunde hingegen nicht brauchten. Forscher wissen nicht, woran es liegt, dass Hunde wahre Naturtalente sind Körpersprache zu verstehen.
  7. Hunde können genauso schlau wie ein Kleinkind sein – Forscher von der Universität in British Columbia, USA, stellten fest, dass Hunde mit der Intelligenz eines zwei- bis zweijährigen Kindes in Konkurrenz treten können. Hunde können 150 – 200 Wörter verstehen, bis 5 zählen und absichtlich Menschen übers Ohr hauen, um ein Leckerchen zu kriegen.
  8. Hunde können Ihnen bei Ihrem Liebesleben behilflich sein (wenn Sie ein Mann sind) – Eine Studie im Jahr 2015 fand heraus, dass Frauen sich zu 50% mehr von einem Mann angezogen fühlen, wenn er ein Haustier hat, besonders, wenn er einen Hund hält. Die mag daran liegen, dass Männer mit einem Hund als verantwortliche und fürsorgliche Langzeitpartner empfunden werden, mit denen man Kinder gross ziehen kann. Obschon dies eigentlich weniger wichtig für Männer ist, weil sie sich in der Regel eher auf kurzfristige Beziehungen konzentrieren.
  9. Der Berührungssinn ist der erste Sinn, den ein Welpe entwickelt – Sobald ein Welpe das Licht der Welt erblickt, ist das erste, was die Mutter tut, ihn zu putzen. Das reizt alle Nervenden im gesamten Körper, um den Blutkreislauf anzuregen. Von diesen frühesten Anfängen wird die Berührung zu einem wichtigen Bestandteil während der Sozialisierungsphase, um Verbindungen zwischen Freuden und Familienmitgliedern zu stärken; sowohl menschliche als auch andere Hunde.
  10. Hunde können durch ihre Pfoten schwitzen – Im Gegensatz zu uns Menschen, die im gesamten Körper Schweißdrüsen haben, haben Hunde lediglich welche an den Pfoten. Hunde können sich bei Hitze aufs hecheln verlassen, um sich bei abzukühlen. Die Feuchtigkeit auf ihrer Zunge verdampft und kühlt ihre gesamte Körpertemperatur. Ein hechelnder Hund kann pro Minute zwischen 300 und 400 Atemzüge machen, normalerweise sind es nur 30 – 40 pro Minute.

 

 

 

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