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Bielefeld

Verein öffentliche Zuschüsse Kapazität Aufgenommene Tiere
Tierschutzverein Bielefeld & Umgebung e.V. ja ca. 30 Hunde, 50 Katzen, 90 Kleintiere Hunde, Katzen, Kleintiere

In Bielefeld scheint tatsächlich nur ein Tierschutzverein ansässig zu sein, der gleichzeitig das Tierheim Bielefeld betreibt und mit öffentlichen Zuschüssen unterstützt wird. Es ist etwas verwunderlich, dass in einer Stadt in der Größe wie Bielefeld lediglich ein Tierschutzverein sich um in Not geratene Tiere kümmert und normalerweise in jeder Größeren Stadt auch ein Katzenschutz zusätzlich engagiert ist, doch den gibt es hier nicht. Einen Katzenschutzverein gibt es erst wieder ausserhalb von Bielefeld, der sich im in Not geratene Katzen in der Umgebung um Bielefeld drumherum kümmert. Möglicherweise ist der Tierschutzverein Bielefeld & Umgebung gross genug und entsprechend organisiert, um Tierschutzangelegenheiten ohne Entlastung durch zusätzliche Tierschutzvereine allein zu managen.

Das Tierheim bietet relativ viel Platz und kann vermutlich in den einzelnen den Schützlingen zur Verfügung stehenden Häusern mehr Tiere aufnehmen. Es gibt ein Hundehaus, ein Katzenhaus und ein Kleintierhaus jeweils mit einer Quarantänestation und zusätzlich noch ein Taubenhaus, welches mit rund 60 Tauben rund ums Jahr herum voll belegt ist. Entsprechend ist der Verein engagiert auch im Schutz der Stadttauben, um den Taubenbestand auf ein verträgliches Maß gesunder Tiere zu senken und zu halten, um eine friedliche Koexistenz zwischen Tauben und Menschen zu ermöglichen. Das Tierheim bietet darüber hinaus mehrere Aktionen im Jahr um auf seine Tierschutzarbeit und weitere Tierschutzthemen aufmerksam zu machen. Ebenfalls bietet das Tierheim eine Hundeschule.

Leider haben einige Menschen nicht gerade die besten Erfahrungen mit dem Tierheim gemacht. In einem Fall wurde die Katze eines jahrelangen Mitglieds des Tierschutzvereins gefunden, die die Person selbstverständlich dankbar abholen wollte. Anstatt die Katze dem Besitzer zu übergeben, sollte dieser eine Vermittlungsgebühr von knapp 100€ zahlen, obschon der Besitzer nachweisen konnte, dass es sich um seine Katze handelte. Gleichzeitig wurde die Katze bereits als Fundkatze zur Vermittlung auf der Homepage des Tierheims vorgestellt. In einem anderen Fall lief einem Bewohner der Stadt Bielefeld ein Hund zu. Das Tierheim, Radio und auch Tasso wurden umgehend informiert. Der Person wurde angeraten aus Riemen eine Leine zu basteln, die die Person nicht hatte, so kaufte die Person eine Leine. Auch schaffte es die Person durch berufliche Termine nicht mehr den Hund zum Tierheim zu bringen, hinterliess jedoch Kontaktdaten, falls sich die Besitzer melden. Am nächsten Tag brachte die Person schliesslich den Hund ins Tierheim, was vom Personal nicht gerade sehr höflich und freundlich aufgenommen wurde, denn die Person habe eine Leine gekauft (war offensichtlich falsch nach Ansicht des Personals) und ausserdem hielt die nicht hundeerfahrene Person des Fundhundes nicht fachgerecht – was vermutlich schwer von einer unerfahrenen Person zu erwarten ist. Die Besitzer hatten sich bereits am Vortag im Tierheim gemeldet, das Tierheim hätte die Kontaktdaten des Finders weiterleiten können, geschah jedoch nicht. Der Finder brachte den Hund schliesslich selbst zu den Besitzern zurück. Andere Besucher des Tierheims empfanden das Verhalten der Mitarbeiter als Kindergartenverhalten und das Tierheim dreckig. Andere Besucher empfanden es als sauber, jedoch monieren einige die Freundlichkeit der Tierheimmitarbeiter.

Es ist schade, dass es bei einem Tierheim mal wieder an Freundlichkeit der Mitarbeiter mangelt. Wer freundlich und hilfsbereit gegenüber Tieren ist, dem sollte auch zugestanden werden können einen entsprechenden Umgang mit Besuchern, Findern und Interessenten zu finden. Ebenfalls sind die Vorgehensweisen bei Fundtieren fragwürdig. Es ist dreist fur ein Fundtier eine Vermittlungsgebühr vom Besitzer zu verlangen, wenn dieser nachweisen kann, dass es sich um sein Tier handelt. Ebenfalls kann man durchaus reibungsloser im Fall von Fundtieren agieren und man sollte sich eher freuen, dass jemand, der eigentlich keine Tiere hat und entsprechend unerfahren ist, sich dennoch auch selbst über Nacht um das Fundtier kümmert. An diesen Punkten sollte vom Tierheim aus intensiv gearbeitet werden, damit das Tierheim sich selbst nicht zu einem Tierschutzproblem entwickelt indem durch die Unfreundlichkeit Menschen abgeschreckt werden von dort ein Tier zu adoptieren. Je mehr Menschen negative Erfahrungen machen, desto mehr haben kein Interesse einerseits Tiere aus dem Tierheim zu adoptierend andererseits das Tierheim in seiner Arbeit zu unterstützen, sodass irgendwann das Tierheim so belegt ist mit Schützlingen, dass keine neuen Notfelle aufgenommen werden könnten und das Tierheim mit seinen Mitarbeitern allein da steht.

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