Der klitzekleine Chip, der einen großen Unterschied macht

April 23, 2020 Blog

Eins steht fest: es ist das furchtbarste, ein Haustier zu verlieren. Mit Mikrochips können Sie sie jedoch auf einfache und zuverlässige Weise wiederfinden. Dies ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie für Ihren Hund oder Ihre Katze tun können. Schließlich passieren Dinge, egal wie vorsichtig Sie mit einer Leine sind oder wie selten Ihre Katze nach draußen geht. Es kann so schnell gehen, dass Ihr Liebling mit einem Schwups vor der Haustüre ist und in dem Schock der unbekannten Umgebung und was auch immer Ihren Liebling zu dieser Aktion verleitet haben mag – ein Schreck oder pure Neugier – nicht zwangsweise direkt kehrt macht. Laufen Sie hinterher und rufen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze, mag es sie erst recht noch weiter aufschrecken, auch wenn es von Ihnen gut gemeint ist.

Der Mikrochip ist passend für seine Reiskorngröße benannt und wird unter die Haut zwischen den Schulterblättern im Nacken Ihres Haustieres implantiert. Es ist so schnell und einfach, dass die meisten Haustiere (wenn sie sprechen könnten) sagen würden, dass es sich nicht schlimmer anfühlt als eine Impfung.

Jeder Chip ist mit einer eindeutigen Nummer versehen, die an Ihrem Haustier angebracht ist. Diese Nummer wird in einer universellen Registrierung gespeichert und an Ihre Kontaktinformationen gebunden. Hierzu müssen Sie den implantierten Chip mit der entsprechenden Transpondernummer sowie Daten zu Ihrem Tier und Kontaktdaten von Ihnen bei Tasso registrieren. Die Registrierung geht schnell, unkompliziert und ist völlig kostenfrei. Wenn Ihr Haustier verloren geht und zu einem Tierarzt oder einem örtlichen Tierheim zurückgebracht wird, wird es dort zunächst nach einem Mikrochip untersucht. Gleichzeitig können Sie sich von Tasso Suchposter anfertigen, die Sie im Internet teilen oder ausdrucken und in Ihrer Umgebung verteilen können. Ihre Kontaktinformationen werden sofort angezeigt und Sie werden angerufen, damit Sie ein Wiedersehen mit Umarmungen, Dankeschön und ein paar Freudentränen haben können.

So ist es ein Kinderspiel – auf jeden Fall bekommen Sie Ihr Haustier mit einem Mikrochip wieder, da die Identifizierung einwandfrei möglich ist. Denken Sie auch daran, dass Sie Ihre Kontaktinformationen in der Registrierung aktualisieren müssen, wenn Sie umziehen. Es ist auch eine gute Idee, Ihren Tierarzt aufzufordern, bei Ihren üblichen Besuchen einen Testscan des Mikrochips Ihres Haustieres durchzuführen, um sicherzustellen, dass dieser funktioniert. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Mikrochips mehr als 20 Jahre halten.

Der nächste Vorteil des Mikrochips ist, dass Sie im Fall eines ‚Sorgerechtsstreits‘ als rechtmäßiger Eigentümer Ihres Hundes oder Ihrer Katze nachgewiesen werden können. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn Ihr Liebling entwischt ist und ein unehrlicher Finder (von diesen gibt es leider genug) ihn einfach behält. Fälschlicherweise gehen viele Menschen bei Katzen, die kein Halsband tragen, davon aus, dass es sich um einen Streuner handelt und ihn als ‚zugelaufen‘ behalten. Doch sind Halsbänder für Katzen eine echte Lebensgefahr. Ergo, nur weil eine Katze kein Halsband trägt, heißt es nicht, sie sei herrenlos. Das Gleiche kann bei Hunden passieren, wenn sie sich von ihrem Halsband befreit haben sollten. Möglicherweise sehen Sie zufällig Ihren Liebling irgendwann und wollen ihn wieder einfordern von einem vielleicht unehrlichen Finder, der möglicherweise einfach darauf beharrt, dass Ihr Liebling es dort bestimmt viel besser habe als bei Ihnen zu Hause und ihn behalten will. Rechtlich sind Sie mit dem Mikrochip jedoch auf der sicheren Seite und können auf eine Herausgabe Ihres Lieblings klagen. Solche Fälle gibt es leider mehr als genug. Auch kann es vorkommen, dass Finder Ihren Liebling nicht behalten, sondern einfach anfüttern und über die Kleinanzeigen als ‚zugelaufen, kann doch kein Tier halten/Allergie‘ weiterverkaufen. Auch hier haben Sie gute Chancen mit dem Chip Ihren Liebling als rechtmäßigen Eigentum wiederzukriegen.

Eine Alternative zum Mikrochip wäre noch das Tattoo. Dies kann man vielleicht zusätzlich machen lassen, allerdings ist der Nachteil, dass die Tattoos mit den Jahren verblassen und schlecht zu entziffern sind. Mit dem Mikrochip sind Sie hier wieder auf der sichereren Seite.

Da Sie nun über den Mikrochip informiert sind, was können Sie tun, wenn Ihnen ein Tier zuläuft? Ganz einfach, geben Sie es umgehend beim Tierheim als Fundtier ab oder bringen Sie es zumindest zum Tierarzt, um einen Chip auslesen zu lassen.

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