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Forchheim

Verein öffentliche Zuschüsse Kapazität Aufgenommene Tiere
Tierschutzverein Forchheim und Umgebung e.V. (Tierheim Forchheim) ja ca. 100 Hunde, 200 Katzen, 120 Kleintiere, 45 Vögel, 30 Exoten (Reptilien), 75 Wildtiere Hunde, Katzen, Kleintiere, Exoten, Vögel, Wildtiere

In Forchheim gibt es nur einen Tierschutzverein, bei dem es sich um den Tierschutzverein Forchheim und Umgebung e.V. handelt. Dieser Verein betreibt das Tierheim vor Ort und finanziert sich vorwiegend aus Spenden sowie Mitgliedsbeiträgen. Durch die Aufnahme von Fundtieren erhält der Verein zu seiner Finanzierung einen Zuschuss aus öffentlicher Hand.

Neben der Aufnahme von Fund- und Abgabetieren so ziemlich jeglicher Art werden durch den Verein ebenfalls Futterstellen wild lebender Katzen betreut, die auch durch den Verein zur Eindämmung der wilden Katzenpopulation kastriert werden und anschliessend wieder an ihren angestammten Ort gebracht werden. Allein im Dezember 2016 wurden in Forchheim und Umgebung durch den Verein mehr als 300 Kastrationen durchgeführt. Zudem informiert der Verein sehr umfangreich mit Haltungstipps und weiterem wissenswertem über die jeweiligen Tierarten, aktuellen Themen aus dem Tierschutz allgemein sowie neue Verordnungen und als auch Petitionen zum Tierschutz. Das Tierheim kann von Schulklassen besucht werden und es werden Praktika angeboten. Der Tierschutzverein Forchheim und Umgebung bietet neben der Hundeschule und Jugendgruppe noch mehrere Veranstaltungen rund ums Jahr, wie z.B. regelmäßige Trödelmärkte zugunsten der Schützlinge, den jährlichen Ostereierverkauf oder den Tag der offenen Tür.

Augenscheinlich ist der Tierschutzverein Forchheim und Umgebung mit seiner Arbeit durch das Tierheim sehr engagiert, was manche Besucher und Interessenten bestätigen können. Allerdings scheint es hier darauf anzukommen, mit welchem der Mitarbeiter man spricht. Zahlreiche Besucher monieren unfreundliche Mitarbeiter, von denen man sich abserviert fühlte. Wenn Tiere in einer Wohnung einfach zurück gelassen werden und dies durch Nachbarn gemeldet wird, werden die Tiere nicht angenommen, da man davon ausgeht, derjenige, der das meldet, behalte solche Tiere ohnehin, obschon eine genaue Schilderung erfolgt weshalb die zurückgelassenen Tiere nicht selbst aufgenommen werden können. Einer professionellen Hundetrainerin ist es aufgefallen wie viele Hunde nicht passend vermittelt werden, was zu Problemen in der Haltung führt.

Ergo, man kümmert sich hier zwar um einige not leidende Tiere, was durchaus sehr lobenswert. Doch lassen die Zahlen vermuten, dass das Tierheim ganz einfach überlastet ist mit zu vielen Schützlingen, sodass die Mitarbeiter sich individuell nicht weiter mit den Tieren auseinander setzen können, sodass diese passend vermittelt werden können. So wäre empfehlenswert den Mitarbeiterstamm auch ggfs. durch regelmäßige Ehrenamtliche auszuweiten, um eine bessere Betreuung der Tiere und somit Vermittlung zu ermöglichen. Andernfalls wäre die einzige Alternative die Gründung eines zusätzlichen Tierschutzvereins, um das Tierheim Forchheim zu entlasten.

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