Jetzt wird es bunt und duftend

Mai 15, 2020 Blog

Mit den Eisheiligen um der Ecke ist nun auch schon fast die Zeit gekommen, endlich den Balkon, Ihre Terrasse oder auch den Garten neu zu bestücken. Doch stellt sich immer wieder die Frage, welche Pflanzen für Ihr Tier geeignet sind. Die meisten Blumen sind zwar wunderschön für das Menschenauge, doch hochgiftig für Hunde und Katzen. Welche Alternativen bleiben? Schnell mag man den Eindruck haben, dass man mit Tieren nichts pflanzen kann. Doch dem ist nicht ganz so, es gibt nach wie vor eine riesige Auswahl und hier ist nur ein kleiner Ausschnitt:

Stiefmütterchen

Sie gibt es in allen Farben, ob gelb, rosa, typisch violett oder auch gar in schwarz. Stiefmütterchen sind tatsächlich keine Giftpflanzen für Hunde oder Katzen und in der Pflege auch noch recht anspruchslos. Auch Hornveilchen, die mehr wie eine Miniversion von Stiefmütterchen aussehen, sind ungiftig.

Passionsblume

Die wunderschöne Passionsblume ist eine wahre Augenweide. Die rankende Pflanze, die sich vielleicht auch im Halbschatten machen mag, ist nicht giftig. Zudem hat sie eine beruhigende Wirkung und wird deshalb gerne in Tees (Aufguss aus allen Pflanzenteilen) angewendet.

Rosmarin

Das Küchenkraut schlechthin, prima besonders auch zum Grillen als Gewürz in der Marinade geeignet, soll auch Flöhe fern halten. Haben Sie ein sonniges Plätzchen, fühlt sich der Rosmarin auch noch gerade so in Westlage recht wohl, der sowohl Sie als auch Ihre Vierbeiner mit einem Dufterlebnis verzaubert.

Lavendel

An ihm schnüffeln auch Vierbeine gerne mal, komplett ohne gesundheitliche Gefahr. Allerdings braucht der Lavendel unbedingt seine volle Sonne, sonst blüht er nicht so schön und wird eher schnell wieder eingehen. Zur Not tut es auch ein Fenster in Südlage für den Lavendel und Ihr Wohnraum wird in einen herrlich dezenten Duft eingehüllt.

Olivenkraut

Dieses Kraut duftet tatsächlich dezent nach Oliven und macht sich als hervorragende Ergänzung in der Küche zur Verwendung in Dressings, Marinaden oder auch im Kräuterquark. Manch Katze mag auch vielleicht den Duft der Oliven mögen und darf hier problemlos ihre Nase hineinstecken.

Zitronenmelisse

Wer liebt den leicht zitronigen Duft der Zitronenmelisse nicht in der Luft? Mit der Zitronenmelisse kann man einen wunderbar erfrischenden Tee für heiße Sommertage ansetzen. Außerdem hält Zitronenmelisse Mücken fern, ohne, dass Sie etwas einsetzen müssten, was sich für Ihren Liebling als giftig entpuppen könnte. Die Zitronenmelisse mag es eher halbschattig bis schattig und neigt dazu, andere Pflanzen im Wachstum anzuregen.

Beeren

Himbeeren und Brombeeren gibt es mittlerweile auch als kompakte Pflanzen, um sie auf dem Balkon im Topf zu ziehen. Diese sind meist sogar dornenlos und können auch gut im Halbschatten wachsen. Für den Balkon könnte man sich eine ebenso klein gezogene Version von Blaubeeren ins Auge fassen, es sei denn, Sie tendieren direkt zu wilden Heidelbeeren, die nicht allzu groß werden und auch als Topfkultur im Halbschatten eignen, sofern der Topf groß genug ist. Die Beeren sind nicht giftig für Hunde und Katzen, während Sie noch direkt etwas zum Naschen für sich selbst haben. Pflanzen sie eine Zitronenmelisse dazu, sorgt sie für gesunden Wachstum. Wenn der Topf groß genug ist, können Sie vielleicht noch Walderdbeeren dazu geben. Das sind reine Bodendecker, die relativ kleine Erdbeeren produzieren, aber umso geschmackvoller sind.

Minze

Minze gibt es unzähligen Variationen, den Katzenbesitzern ist die Katzenminze vermutlich am geläufigsten. Hier haben Sie die Auswahl von ganz normaler Minze über Apfelminze, Ananasminze, Spearmint, Bergamottenminze, Ackerminze bis natürlich zur Katzenminze, von denen keine giftig ist. Machen Sie sich eine frische Limonade oder Eistee mit Minze im Sommer und fügen Sie Ihrem Lebensraum ein kleines bisschen mehr Dufterlebnis für Ihren Liebling hinzu! Sollten Sie jedoch eine Katze haben, ist es vielleicht empfehlenswert mindestens eine neue Pflanze auf Lager zu haben. Sie könnte schnell zerstört werden mit ihrem betörenden Einfluss auf die Samtpfoten.

Baldrian

Blüht der Baldrian, verströmt er einen leicht vanilligen Duft und sieht dabei noch ganz nett aus. Auch der Baldrian entpuppt sich als nicht giftig. Haben Sie genug von ihm, trocknen Sie die Wurzel und bewahren Sie sie in einem Plastikbeutel auf, den Sie gut verschließen können, um dort Spielzeug für Ihre Katze zu ‚marinieren‘. Auch im Halbschatten hält sich der Baldrian, auch wenn er dort eventuell nicht so wundervoll blüht.

Gurken

Wie wäre es mit noch etwas nützlichem für Ihren eigenen Verzehr? Gurken lassen sich ebenso leicht auch auf dem Balkon in einem Topf ziehen, solange dieser groß ist und sie genug Sonne abbekommen. Es gibt jedoch auch kleine Variationen, wie zum Beispiel Snackgurken oder die mexikanische Minigurke, die nicht ganz so viel Platz brauchen und immer wieder zum Naschen einladen ohne giftig für Vierbeiner zu sein. Bitte erschrecken Sie Ihre Katze jedoch nicht mit frisch gepflückten Gurken!

Salat

Auch unter Salaten, von denen sich keiner als giftig für Hunde und Katzen erweist, gibt es beeindruckende Farb- und Formspiele. Leicht notfalls auch in Westlage im Balkonkasten zu ziehen, entscheiden Sie sich für Pflücksalat, wächst dieser immer wieder über den Sommer nach. So haben Sie im Sommer den pestizidfreien Salat direkt vor ihrer Tür!

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